Edmund Husserl. Untersuchungen zur Urteilstheorie

Edmund Husserl. Untersuchungen zur Urteilstheorie

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Die im vorliegenden Band herausgebenen Forschungsmanuskripten basieren auf den sogenannten U-BlActtern, einer von Edith Stein im Auftrag Husserls 1917 zusammengestellten Manuskriptsammlung zur qUrteilstheorieq. FA¼r Husserl war die Urteilstheorie das KernstA¼ck der phAcnomenologischen Theorie der Vernunft, da in ihr die Probleme der Logik, der Ausdrucks- und Bedeutungslehre sowie der Erkenntnistheorie in ihrer wechselseitigen Verbundenheit zum Austrag kommen. Die im ersten Teil des Bandes verApffentlichten Texte aus dem Zeitraum 1893 bis 1899 zeigen, wie Husserls urteilstheoretische Forschungen ihren Ausgang von der intensiven Auseinandersetzung mit der Urteilstheorie seines Lehrers Franz Brentano nehmen. Diese Texte bieten einen wichtigen Einblick in die Entwicklung und Vorgeschichte von Husserls Bedeutungs- und Erkenntnislehre in den Logischen Untersuchungen; behandelt werden insbesondere die Scheidung von subjektiv-psychologischer und objektiv-logischer Forschungsrichtung, die ErfA¼llungslehre, die Lehre von der kategorialen Anschauung, die Bedeutungskategorien sowie der Evidenz- und Wahrheitsbegriff. Besondere Beachtung verdienen in diesen frA¼hen Manuskripten Husserls Bestimmungen der Begriffe qSatzq und qSachverhaltq, insofern es sich hierbei um SchlA¼sselbegriffe seiner spActeren, im zweiten Teil des Bandes dokumentierten Urteilstheorie handelt. Dieser zweite Teil kann als ErgAcnzung zu den in anderen BAcnden der Husserliana herausgegebenen GApttinger Vorlesungen Husserls zur Logik und Erkenntnistheorie angesehen werden. Er vervollstAcndigt das Bild von der Weiterentwicklung und den grundlegenden VerAcnderungen in Husserls Bedeutungs- und Urteilslehre nach den Logischen Untersuchungen. In den hier verApffentlichten, aus den Jahren 1908 bis 1918 stammenden Texten versucht Husserl sich unter anderem A¼ber den Urteilsbegriff selbst Klarheit zu verschaffen. Hierbei gilt es einerseits das im Urteil Vermeinte genau zu bestimmen und Satz als ideale Bedeutung vom Sachverhalt als UrteilsgegenstAcndlichkeit sorgfAcltig zu unterscheiden und die mit diesen Termini verbundenen A„quivokationen zu beseitigen; andrerseits geht es darum das Urteilen als Denkakt zu seinen anschaulichen Vorstellungsunterlagen ins VerhAcltnis zu setzen. Beachtenswert sind desweiteren Husserls BemA¼hungen um eine KlAcrung des Unterschieds zwischen Wesensurteilen und empirischen Urteilen. Ein umfangreiches, fA¼r die Methode phAcnomenologischer Deskription bedeutsames Manuskript ist einer Untersuchung der immanent-deiktischen Urteile und ihrer GA¼ltigkeit gewidmet.Texte aus dem Nachlass (1893-1918) Edmund Husserl, Robin D. Rollinger ... stored in a retrieval system, or transmitted in any form or by any means, electronic , mechanical, photocopying, microfilming, ... for the purpose of being entered and executed on a computer system, for exclusive use by the purchaser of the work.


Title:Edmund Husserl. Untersuchungen zur Urteilstheorie
Author: Edmund Husserl, Robin D. Rollinger
Publisher:Springer Science & Business Media - 2009-06-17
ISBN-13:

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